anglo-indisk hætte #
(DE anglo-indische Haube)
Eine nach Schablone geschnittene Haube mit viel Platz um die Augen und großer Schnabelöffnung. Sie eignet sich gut als erste selbst genähte Haube.
Siehe auch: hætte (falkehætte)
Quellen: MA
123 dänische Begriffe rund um Greifvögel und Falknerei, auf Deutsch erklärt – mit Wortgeschichte und Wörtern aus aller Welt.
Falkner haben ihre eigene Sprache. Viele ihrer Wörter sind mehrere hundert Jahre alt, und dieselben Ausrüstungsgegenstände haben Namen auf Arabisch, Japanisch, Spanisch und in vielen anderen Sprachen. Die Falknerei steht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit – als lebendige Tradition, die viele Länder teilen (UNESCO).
Dieses Wörterbuch versammelt die dänischen Falknereibegriffe, ornithologischen Fachwörter und biologischen Begriffe, denen Sie bei unseren Vorführungen und in unseren Artikeln begegnen. Die Stichwörter sind die dänischen Wörter, die wir bei Eagle World verwenden. Jeder Eintrag erklärt den Begriff auf Deutsch, nennt das deutsche Wort in Klammern, wo es belegt ist, und führt die Quellen sowie – wo belegbar – die Geschichte des deutschen Wortes auf.
Die Falknersprache ist eine Fachsprache, ein Jargon, der an den mittelalterlichen Höfen entstand, wo die Beizjagd als vornehmste Jagdart des Adels galt. Kaiser Friedrich II. schrieb im 13. Jahrhundert das große lateinische Werk De arte venandi cum avibus (»Über die Kunst, mit Vögeln zu jagen«), das die Vögel, die Ausrüstung und die Ausbildung ausführlich beschreibt (Übersetzung von Wood & Fyfe). In England erschien 1486 The Boke of Saint Albans mit einem Abschnitt über die Beizjagd, das viele englische Fachwörter mitprägte.
In der deutschen Jägersprache lebt die Falknersprache als eigener Zweig weiter, mit besonderen Wörtern für Körper und Verhalten des Vogels. So heißen die Füße beim Falken 'Hände', der Schwanz 'Stoß' und der Kot 'Schmelz' (DFO, ODF). Viele dieser Wörter sind bei Falknern bis heute gebräuchlich.


Die Wörter sind den Vögeln und Falknern über Grenzen hinweg gefolgt. Das deutsche Falke ist schon im Althochdeutschen als falko belegt (9. Jahrhundert), Falkner geht auf mittelhochdeutsch valkenære zurück, und Luder war das Jägerwort für das Fleisch, das man dem Falken vorhielt (DWDS). Das Dänische übernahm viele Wörter aus dem Süden; laut Den Danske Ordbog stammen etwa falk, blok und kro aus dem Mittelniederdeutschen.
Ab dem 16. Jahrhundert waren die niederländischen Falkner, vor allem aus Valkenswaard, in Europa führend. Laut Deutschem Falkenorden beruht die deutsche Falknersprache deshalb in hohem Maß auf niederländischen und flämischen Wörtern (DFO).



(DE anglo-indische Haube)
Eine nach Schablone geschnittene Haube mit viel Platz um die Augen und großer Schnabelöffnung. Sie eignet sich gut als erste selbst genähte Haube.
Siehe auch: hætte (falkehætte)
Quellen: MA
Geschüh, das um den Lauf des Vogels liegt. Riemen mit Schlitz werden verwendet, wenn der Vogel an der Drahle angebunden ist; zum Fliegen wechselt man auf Riemen ohne Schlitz, damit nichts hängen bleibt.
Siehe auch: sko, dråle (svirvel), aylmeri-sko
Quellen: MA
Zwei der bekannten Haubentypen neben der holländischen und der anglo-indischen. Die arabische Haube wird wie die holländische über einem Haubenblock geformt und erfordert viel Erfahrung.
Weiterlesen: Falkehaetten et haandvaerk syet til en bestemt fugl
Siehe auch: hætte (falkehætte), hollandsk hætte
Quellen:
(DE Armschwingen)
Die inneren Schwungfedern entlang des Unterarms. Sie sorgen vor allem für Auftrieb.
Siehe auch: svingfjer
(DE asynchrones Schlüpfen)
Bei vielen Greifvögeln schlüpfen die Küken im Abstand von einigen Tagen, sodass sie unterschiedlich groß sind.
Siehe auch: kuld
Quellen: CORN
(DE abtragen)
Einen Greifvogel so ausbilden, dass er mit dem Falkner zusammenarbeitet, Vertrauen fasst, auf Ruf kommt und auf Wild geflogen werden kann. Das erfordert Geduld und Belohnung.
Siehe auch: at mande, tillid / samarbejde, indkald (at kalde fuglen ind)
Der Vogel breitet Flügel und Schwanz über Beute oder Futter, um sie zu verbergen.
Siehe auch: bytte / vildt
Quellen: AF
Wenn der Vogel ohne Leine fliegt und von selbst zum Falkner zurückkehrt.
Weiterlesen: Hvorfor flyver fuglene ikke vaek
Siehe auch: line / lang line, indkald (at kalde fuglen ind)
Quellen: MA
(DE kröpfen /ˈkrœpfn̩/)
Deutsches Falknerwort dafür, dass der Vogel selbst Nahrung aufnimmt.
Siehe auch: kro, Atzung (tysk)
(DE Abtragen /ˈapˌtʁaːɡn̩/)
Einen Greifvogel abtragen: Durch ruhigen, täglichen Umgang lernt der Vogel Menschen, Geräusche und neue Umgebungen kennen und fasst Vertrauen zum Falkner.
Siehe auch: at afrette, tillid / samarbejde
(DE Ring holen)
Wenn ein Falke in Kreisen aufsteigt, um Höhe zu gewinnen.
Siehe auch: at vente kredsende
(DE brüten)
Wenn der Elternvogel auf den Eiern sitzt und sie warm hält, bis die Jungen schlüpfen.
Weiterlesen: Aeg livets lille mestervaerk
(DE binden, greifen)
Wenn der Falke das Federspiel oder die Beute mit den Füßen ergreift, sagt der dänische Falkner, er 'schlägt' (auf das Federspiel). Im deutschen Falknersprachgebrauch heißt es 'binden' bei Falken und 'greifen' bei Habichten und Adlern.
Siehe auch: fanger / kløer
Quellen: BDF
Wenn der Vogel plötzlich von Faust oder Block abspringt und in den Riemen hängt. Oft ein Zeichen von Unruhe.
Siehe auch: at mande
(DE Anwarten /ˈanvaʁtn̩/)
Der Falke wartet kreisend hoch über dem Falkner, bis das Wild aufsteht, und stößt dann aus der Höhe herab.
Siehe auch: styrtdyk, at ringe op
(DE Atzung)
Deutsches Falknerwort für die Nahrung des Vogels. 'Atzen' bedeutet füttern.
Siehe auch: at kröpfen (tysk)
Englische Bezeichnung für einen Falkner, der Habichte (Kurzflügel) statt Falken fliegt.
Siehe auch: falkoner, kortvinger og bredvinger
Quellen: MA
(DE Aylmeri-Geschüh)
Ein modernes Geschühsystem mit einer Ledermanschette am Bein und einem austauschbaren Riemen durch eine Öse. Benannt nach Guy Aylmer.
Quellen: MA
(DE Badebrente)
Vögel müssen immer trinken und baden können. Eine flache Wanne mit frischem Wasser ist wichtig für die Gefiederpflege.

Siehe auch: lufteplads
(DE Beizjagd)
Deutsches Wort für die Jagd mit einem ausgebildeten Greifvogel. Laut Deutschem Falkenorden entwickelte es sich aus 'Beißjagd', weil Falken die Beute mit einem Nackenbiss töten.
Wortgeschichte: Laut Deutschem Falkenorden aus 'Beißjagd' (DFO).
Siehe auch: falkejagt / falkoneri
Quellen: DFO
(DE Bell (Schelle))
Eine kleine Schelle an Bein oder Schwanz, damit der Falkner den Vogel im hohen Gras oder im Baum hören kann.
Siehe auch: sporingsudstyr / pejling
(DE Block)
Sitzplatz für Falken und Adler: ein gepolsterter Aufsatz auf einem Dorn, der in den Boden gesteckt wird. Der Block muss zur Größe des Vogels passen.
Siehe auch: bue / høgebue, langrem
Ein Vogel, der weggeflogen und nicht zurückgekehrt ist. Er wird mit Ortungstechnik gesucht, und gute Vorbereitung erleichtert die Suche.
Weiterlesen: Hvorfor flyver fuglene ikke vaek
Siehe auch: sporingsudstyr / pejling, bjælde
Quellen: MA
Ein bogenförmiger Sitzplatz mit zwei Dornen, vor allem für Habichte und Bussarde. Er muss so hoch sein, dass der Schwanz den Boden nicht berührt. Im Dänischen auch 'bøjle' genannt.
Siehe auch: blok
Quellen: MA
(DE Beute, Beizwild)
Das Tier, das der Greifvogel jagt. In der Falknerei wird Wild in seinem natürlichen Lebensraum bejagt.
Siehe auch: falkejagt / falkoneri
(DE DDT, Eischalenverdünnung)
Das Pestizid DDT machte Eischalen dünn und ließ unter anderem die Wanderfalkenbestände im 20. Jahrhundert einbrechen.
Siehe auch: vandrefalk, æg
Quellen: PF
(DE Drahle /ˈdraːlə/)
Ein doppelter drehbarer Metallwirbel zwischen Geschüh und Langfessel. Er verhindert, dass sich die Riemen verdrehen.
(DE Balg)
Ein hasen- oder kaninchenförmiges Lockmittel, das über den Boden gezogen wird. Es wird für Habichte, Bussarde und Adler verwendet.
Siehe auch: lokke
(DE Daunen, Dunen)
Weiche, wärmende Federn dicht am Körper. Junge Greifvögel sind zunächst mit Dunen bedeckt.
Siehe auch: unge
(DE Deckfedern)
Kleinere Federn, die die Basis der Schwung- und Steuerfedern bedecken und eine glatte, aerodynamische Oberfläche bilden.
Siehe auch: fjerdragt
(DE Falke)
Sammelbegriff für die spitzflügeligen Greifvögel der Gattung Falco, etwa Wanderfalke, Gerfalke und Sakerfalke. In der Falknerei zählen Falken zu den 'Langflügeln'.
Wortgeschichte: Althochdeutsch falko; wahrscheinlich aus spätlateinisch falco entlehnt, die Herkunft ist jedoch nicht endgültig geklärt (DWDS). Dänisch falk stammt aus mittelniederdeutsch valk(e) (DDO).
Erstbeleg: 9. Jahrhundert, ahd. falko (DWDS).

Weiterlesen: Vandrefalk falco peregrinus, Sakerfalk falco cherrug
Siehe auch: langvinger, terts / tercel (han), vandrefalk
Ein großer Rahmen, auf dem mehrere Falken bei Transport und Jagd sitzen können. Heute gibt es ihn auch aus Kunststoff mit Kunstrasen.
Siehe auch: blok
Quellen: MA
(DE Falknerei, Beizjagd)
Die Jagd auf Wild in seinem natürlichen Lebensraum mit einem ausgebildeten Greifvogel. Die Falknerei steht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit und wird von vielen Ländern gemeinsam getragen.
Wortgeschichte: Beizjagd hat sich laut Deutschem Falkenorden aus 'Beißjagd' entwickelt (DFO).

Weiterlesen: Da falkejagten blev til, Oernereservatet holder 5 000 aars kulturarv i live, Paa jagt uden skydevaaben
Siehe auch: falkoner, Beizjagd (tysk)
(DE Federspiel /ˈfeːdɐʃpiːl/)
Ein Lockmittel mit Federn oder Flügeln, auf das der Falke trainiert wird und das er anfliegt. Auf Deutsch heißt es Federspiel; im Dänischen gilt 'federspil' als deutsche oder ältere Form.
Siehe auch: lokke
(DE Falkner (Falknerin))
Ein Mensch, der Greifvögel hält, ausbildet und mit ihnen jagt. Die Arbeit beruht auf täglicher Pflege, Geduld und Vertrauen zwischen Mensch und Vogel.
Wortgeschichte: Falkner aus mittelhochdeutsch valkenære, vgl. mittellateinisch falconarius (DWDS).

Weiterlesen: Det at vaere falkoner, At vaere falkoner et haandvaerk med vinger verden over
Siehe auch: falkejagt / falkoneri, austringer
Der Falknerknoten dient zum Anbinden der Langfessel, etwa an Block, Bogenreck oder Handschuh, und jeder Falkner muss ihn beherrschen. Der Stoppknoten am Ende der Langfessel verhindert, dass sie durch die Drahle rutscht.
Siehe auch: langrem, dråle (svirvel)
Quellen:
In Dänemark muss man eine Prüfung bestehen, um den Falknerjagdschein zu erhalten, und darf erst danach mit einem Greifvogel jagen.
Weiterlesen: Det at vaere falkoner
Siehe auch: falkoner, falkejagt / falkoneri
Quellen:
(DE Fänge, Griffe)
Die Füße des Greifvogels mit den gebogenen, scharfen Krallen, mit denen er die Beute ergreift und festhält. Dänische Falkner nennen die Krallen 'fanger'.
Weiterlesen: Oernekloeer naturens ultimative grebsredskab
Siehe auch: handske / falkonerhandske, at slå (på lokken)
(DE Trosch)
Der Federbusch oben auf der Haube. Er ist Schmuck und Griff zugleich, sodass die Haube mit einer Hand abgenommen werden kann.
Siehe auch: hætte (falkehætte)
Quellen: BDF
(DE Gefieder)
Alle Federn eines Vogels zusammen. Viele Greifvögel wechseln über mehrere Jahre vom Jugend- ins Alterskleid.

Weiterlesen: Fra fjerdragt til stjernestoev hvor meget forstaar vi egentlig
(DE Schiften)
Die Reparatur einer gebrochenen Schwung- oder Steuerfeder mit einer früher gemauserten Feder, einer dünnen Nadel und Klebstoff.
Siehe auch: svingfjer, styrefjer / halefjer
Das Gewicht, bei dem der Vogel gesund, kräftig und motiviert ist, zu fliegen und mitzuarbeiten. Er wird täglich gewogen, und das Gewicht wird notiert.
Weiterlesen: Hvornaar traener i egentlig jeres fugle og hvor tit
Siehe auch: vægt (vejning), kondition
Quellen: MA
(DE Mauser /ˈmaʊ̯zɐ/)
Der Federwechsel. Greifvögel mausern einmal im Jahr, Adler verteilen die Mauser auf mindestens zwei Jahre. Während der Mauser wird der Vogel meist nicht geflogen und besonders gut ernährt.
Siehe auch: mews (fældningsrum), svingfjer
(DE Nahrungskette, Spitzenprädator)
Greifvögel stehen weit oben in der Nahrungskette und spiegeln daher den Zustand der Natur wider. Umweltgifte reichern sich oft in ihnen an.
Weiterlesen: De tavse draebere i foedekaeden
Siehe auch: rovdyr–byttedyr-forhold
Quellen: PF
(DE Wiederansiedlung)
Die Freilassung nachgezüchteter Vögel dort, wo die Art verschwunden oder selten ist, etwa der Wanderfalke in Nordamerika.
Weiterlesen: Genetablering af jagtfalken paa island
Siehe auch: opdræt i menneskers varetægt
Quellen: PF
(DE Fauststück)
Ein Stück Fleisch auf dem Handschuh, zu dem der Vogel gerufen wird.
Siehe auch: handske / falkonerhandske, indkald (at kalde fuglen ind)
Quellen: ODF
(DE Gewölle /ɡəˈvœlə/)
Das Gewölle ist ein Ballen aus Haaren, Federn und Knochen, den der Vogel nicht verdauen kann und wieder auswürgt. Das geschieht meist 12–24 Stunden nach einer Mahlzeit, und der Vogel muss es abgegeben haben, bevor er gewogen und geflogen wird.
Weiterlesen: Myter og fakta om rovfugle
Siehe auch: klat / klatte, kro
(DE Hagard)
Historische Falknerbezeichnung für einen erwachsenen Vogel, der in freier Natur gemausert hat. Englisch haggard bedeutete ursprünglich 'wild' bei Beizvögeln.
Siehe auch: redeunge (eyass)
Ortungstechnik, die an einer der Schwanzfedern befestigt wird. Die Methode ist bei Falken weit verbreitet.
Siehe auch: sporingsudstyr / pejling, styrefjer / halefjer
Quellen:
(DE Falknerhandschuh, Faust)
Ein kräftiger Lederhandschuh, auf dem der Vogel sitzt und der vor den Krallen schützt. Traditionell wird der Vogel auf der linken Hand getragen, damit die rechte frei bleibt.
Wortgeschichte: Das dänische Wort stammt aus niederdeutsch hantsche bzw. altsächsisch handskoh, eigentlich 'Handschuh' (DDO). Im Deutschen sitzt der Vogel auf der 'Faust'.

Weiterlesen: Hvorfor flyver fuglene ikke vaek
Siehe auch: fanger / kløer, sejlring (på handsken)
(DE holländische Haube)
Eine aus mehreren Lederteilen genähte und über einem Haubenblock geformte Haube. Der Typ ist mit den niederländischen Falknern aus Valkenswaard verbunden.

Weiterlesen: Falkehaetten et haandvaerk syet til en bestemt fugl
Siehe auch: hætte (falkehætte), hætteblok
Quellen: MA
(DE Horst)
Das große Nest aus Ästen, das Adler, Bussarde und Habichte bauen, oft in hohen Bäumen. Es wird Jahr für Jahr genutzt und ausgebaut.
Wortgeschichte: Das dänische horst ist aus dem Deutschen entlehnt (DDO).
Weiterlesen: Et sjaeldent syn i kongeoernens rede
Siehe auch: rede
(DE Haube (Falkenhaube))
Eine Lederhaube, die die Augen des Vogels bedeckt und ihn beim Transport und in unruhiger Umgebung ruhig hält. Eine gute Haube berührt die Augen nicht und lässt den Schnabel frei.
Wortgeschichte: Friedrich II. nennt die Haube in seinem Falkenbuch eine Erfindung der Völker des Ostens (Wood & Fyfe 1943). Dänisch hætte aus altnordisch hetta (DDO).

Weiterlesen: Falkehaetten et haandvaerk syet til en bestemt fugl
Siehe auch: hætteblok, anglo-indisk hætte, hollandsk hætte, fjerbusk (på hætten)
Eine Holzform in der Kopfform des Vogels, über der das Leder einer Haube geformt wird.
Siehe auch: hætte (falkehætte), hollandsk hætte
Quellen: MA
(DE Habicht, Sperber)
Greifvögel mit kurzen, runden Flügeln und langem Schwanz, etwa Habicht und Sperber. Sie sind für die schnelle Jagd zwischen Bäumen gebaut.
Siehe auch: kortvinger og bredvinger
(DE asymmetrische Ohren)
Viele Eulen haben asymmetrisch angeordnete Ohren und können so auch im Dunkeln orten, woher ein Geräusch kommt.
Weiterlesen: Ugleoererne kan du finde musen i moerket
Siehe auch: ugle
Quellen: CORN
(DE Handschwingen)
Die äußersten Schwungfedern an der 'Hand'. Sie liefern den meisten Vortrieb.
Siehe auch: svingfjer
(DE Beireiten /ˈbaɪ̯ʁaɪ̯tn̩/)
Der Vogel fliegt auf Ruf zur Faust des Falkners oder zum Federspiel. Das ist die Grundlage dafür, dass er frei fliegen kann.
Siehe auch: lokke, at flyve frit
Tägliche Notizen über Gewicht, Leistung, Futter und Wetter. Mit der Zeit gibt das Journal einen guten Überblick über die Verfassung des Vogels.
Siehe auch: flyvevægt, vægt (vejning)
Quellen:
(DE Schmelz /ʃmɛlt͡s/)
Der Kot des Vogels. Falkner beobachten ihn täglich, denn er verrät viel über die Gesundheit des Vogels.
Siehe auch: gylp / gylpbolle
(DE Schlüpfen)
Wenn das Küken aus dem Ei bricht. Es nutzt einen kleinen 'Eizahn' am Schnabel, um ein Loch zu picken.

(DE Kondition)
Die körperliche Verfassung des Vogels: Muskeln, Ausdauer und Fettreserven. Im Englischen kann 'condition' auch bedeuten, wie fett der Vogel ist.
Siehe auch: flyvevægt
Quellen: JRR
(DE Geschwisterkonkurrenz)
Sind die Jungen eines Geleges unterschiedlich groß, bekommt das größte oft das meiste Futter. Bei manchen Adlern überlebt dadurch nur ein Junges.
Siehe auch: asynkron klækning
(DE Kurzflügel)
Kurzflügel sind Habichte wie Habicht und Sperber, Breitflügel sind Bussarde und Adler. Sie jagen oft von der Faust oder von einer Sitzwarte.
Siehe auch: langvinger, austringer, høg
Quellen: MA
(DE Kropf)
Eine Erweiterung der Speiseröhre, in der sich die Nahrung sammelt, bevor sie in den Magen gelangt. Falkner sagen, der Vogel habe 'den Kropf gefüllt'.
Siehe auch: at kröpfen (tysk)
(DE Gelege (Eier), Brut (Junge))
Die Eier oder Jungen aus demselben Brutversuch.

(DE Geschlechtsdimorphismus)
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen derselben Art. Bei den meisten Greifvögeln ist das Weibchen größer (umgekehrter Größendimorphismus).
Siehe auch: terts / tercel (han)
(DE Geschlechtsreife)
Das Alter, in dem ein Vogel brüten kann. Große Adler werden oft erst nach mehreren Jahren geschlechtsreif.
Siehe auch: ynglepar
(DE Langfessel)
Riemen oder Leine, mit der der Vogel an Block, Bogenreck oder Handschuh befestigt wird. Sie wird durch die Drahle geführt.
Siehe auch: dråle (svirvel), blok, bue / høgebue
(DE Langflügel (Falken))
Falknerbezeichnung für Falken. Sie haben lange, spitze Flügel und schlagen ihre Beute meist in der Luft.
Siehe auch: kortvinger og bredvinger, falk
(DE Lebensdauer)
Wie alt ein Vogel werden kann. In Menschenobhut werden Greifvögel oft älter als in freier Natur.
Weiterlesen: Fuglenes alderdom
Quellen: CORN
(DE Daumenfittich)
Eine kleine Gruppe steifer Federn am 'Daumen' des Flügels, die dem Vogel hilft, die Luftströmung bei geringer Geschwindigkeit zu steuern.
Siehe auch: svingfjer
(DE Lockschnur)
Eine lange, leichte Leine von 20–30 Metern, an der der Vogel fliegt, bevor er frei fliegen darf. Älteres und internationales Wort: creance.
Siehe auch: langrem, at flyve frit
Quellen: JRR
(DE Federspiel, Luder)
Eine Attrappe aus Leder oder einem Flügelpaar, oft mit Fleisch belegt, die an einer Schnur geschwungen wird, um den Vogel zurückzurufen und zu trainieren.
Wortgeschichte: Luder, mittelhochdeutsch luoder, war das Jägerwort für das Fleisch, das man dem Falken vorhielt (DWDS).
Erstbeleg: Mittelhochdeutsch (DWDS).

Weiterlesen: Hvornaar traener i egentlig jeres fugle og hvor tit
Siehe auch: falkelokke, dummy (kaninlokke)
Ein Platz im Freien, auf dem der Vogel auf Block oder Bogenreck sitzt und frische Luft, Sonne und Zugang zum Bad hat.
Quellen: MA
(DE lautloser Flug)
Eulenfedern haben weiche, gefranste Kanten, die das Geräusch der Flügelschläge dämpfen.
Siehe auch: ugle
Quellen: CORN
(DE Magnetsinn)
Viele Zugvögel können sich am Magnetfeld der Erde orientieren.
Weiterlesen: Fuglenes magnetiske sans en naturlig gps
Siehe auch: træk
Quellen: CORN
(DE Manschette)
Eine breite Ledermanschette am Bein des Vogels im Aylmeri-System. Der Riemen wird durch eine Öse in der Manschette geführt.
Siehe auch: sko, aylmeri-sko
Englisches Falknerwort für den Raum oder die Voliere, in der die Vögel gehalten werden, besonders während der Mauser.
(DE Schnabel)
Der gebogene Schnabel des Greifvogels dient zum Zerteilen der Nahrung, nicht zum Schlagen der Beute.
Weiterlesen: Naebbet fuglens vaerktoej vaaben og visdom
Siehe auch: næbtand (falketand), vokshud
(DE Falkenzahn)
Eine kleine zahnartige Kerbe am Oberschnabel der Falken. Sie hilft dem Falken, die Beute mit einem Nackenbiss schnell zu töten.
Weiterlesen: Naebbet fuglens vaerktoej vaaben og visdom
(DE Nachzucht)
Geplante Nachzucht von Greifvögeln in Menschenobhut, etwa für die Falknerei oder Auswilderungsprojekte. The Peregrine Fund hat viele Wanderfalken gezüchtet und freigelassen.
Weiterlesen: Fra aeg til falk
Siehe auch: prægning, vandrefalk
Quellen: PF
(DE Prägung)
Frühes, schnelles Lernen, bei dem ein junger Vogel lernt, zu wem er gehört. Ein auf Menschen geprägter Vogel betrachtet Menschen als Artgenossen.
Weiterlesen: Fra aeg til falk
Siehe auch: redeunge (eyass), unge
(DE auf der Faust)
Den Vogel auf dem Handschuh sitzen haben. Jeden Morgen nimmt der Falkner den Vogel auf die Faust und prüft dabei die Riemen.
Siehe auch: handske / falkonerhandske
(DE Nest)
Der Ort, an dem der Vogel Eier legt und Junge aufzieht. Falken bauen kein Nest, sondern legen ihre Eier auf Felsbänder oder in Nester anderer Vögel.
Weiterlesen: Et sjaeldent syn i kongeoernens rede
Ein Brutbrett in der Voliere, auf dem der Vogel Eier legen und brüten kann. Es wird vor allem für Arten verwendet, die auf Felsbändern brüten.
Quellen:
(DE Nestling)
Falknerbezeichnung für einen Vogel, der vom Nestlingsalter an bei Menschen aufgewachsen ist.
Siehe auch: unge
Quellen: JRR
(DE Räuber-Beute-Beziehung)
Das Zusammenspiel von Jäger und Beute. Greifvögel erbeuten oft schwache oder kranke Tiere und beeinflussen die Bestände ihrer Beutetiere.
Siehe auch: bytte / vildt, fødekæde / toprovdyr
Quellen: PF
(DE Greifvogel)
Ein Vogel, der andere Tiere jagt und einen gebogenen Schnabel sowie kräftige Füße mit Krallen hat: Adler, Bussarde, Habichte, Milane, Geier und Falken. Ob Eulen dazugehören, hängt von der Definition ab.
Weiterlesen: Ugler er ikke rovfugle, Rovfugle i danmark saadan kender du dem fra hinanden
(DE Brutdauer)
Die Zeit vom Beginn des Brütens bis zum Schlüpfen. Sie ist von Art zu Art verschieden.
Weiterlesen: Aeg livets lille mestervaerk
(DE Rüttelflug)
Wenn der Vogel mit schnellen Flügelschlägen in der Luft 'steht', etwa der Turmfalke auf Mäusesuche.
Siehe auch: svæveflugt
Ein Metallring am Handschuh, an dem die Langfessel zusätzlich gesichert werden kann.
Siehe auch: handske / falkonerhandske
Quellen: MA
Eine kurze Leine, die als zusätzliche Sicherung an Handschuh und Vogel befestigt wird. Sie ähnelt der Slipleine, hat aber einen ganz anderen Zweck: Der Vogel soll nicht abfliegen können.
Siehe auch: slipline, handske / falkonerhandske
Quellen:
(DE Geschüh, Geschühriemen /ɡəˈʃyː/)
Lederriemen an den Beinen des Vogels (international: jesses), an denen der Falkner ihn hält. Beim Freiflug werden Riemen ohne Schlitz verwendet, damit nichts hängen bleibt.
Wortgeschichte: Geschüh bedeutet eigentlich 'Schuhwerk'.
Siehe auch: manchet, dråle (svirvel), langrem, aylmeri-sko
Eine kurze, dünne Schnur durch die Ösen der Manschetten, damit der Falkner den Vogel bei der Jagd schnell von der Faust lassen kann.
Siehe auch: handske / falkonerhandske, sko
Quellen: MA
(DE Telemetrie, Sender)
Ein kleiner Funk- oder GPS-Sender am Vogel. Fliegt er weit weg, peilt der Falkner das Signal mit einem Empfänger an und findet ihn wieder.
Siehe auch: bjælde
Quellen: MA
(DE Steuerfedern; Stoß (Falknersprache))
Die großen Schwanzfedern, mit denen der Vogel steuert und bremst. In der Falknersprache heißt der Schwanz 'Stoß' oder 'Staart'.
Siehe auch: svingfjer
(DE Stoß, Sturzflug)
Der steile Sturz des Falken mit angelegten Flügeln auf die Beute. Der Wanderfalke gilt im Sturzflug als schnellstes Tier der Welt.
Weiterlesen: Styrtdyk flyv som verdens hurtigste dyr
Siehe auch: at vente kredsende, vandrefalk
Bei der Beizjagd werden oft Hunde eingesetzt. Ein vorstehender Hund zeigt, wo das Wild liegt, und lässt viel Zeit; ein stöbernder Hund treibt das Wild auf und passt gut zu Habichten, die Sprinter sind.
Siehe auch: falkejagt / falkoneri, kortvinger og bredvinger
Quellen:
(DE Schwungfedern)
Die großen Flügelfedern, die Auftrieb und Vortrieb erzeugen. Man unterscheidet Handschwingen außen und Armschwingen innen.

Weiterlesen: Aerodynamik og flyvning
Siehe auch: styrefjer / halefjer, fældning
(DE Segelflug)
Flug ohne Flügelschlag, bei dem der Vogel Aufwind und Thermik nutzt und Energie spart.
Weiterlesen: Aerodynamik og flyvning
Siehe auch: termik / termisk opvind
(DE Lauf, Ständer (Falknersprache))
Der unterste, meist unbefiederte Teil des Beins über den Zehen. Bei Falken sitzen hier das Geschüh und der Ring.
Siehe auch: sko
(DE Thermik)
Säulen aufsteigender warmer Luft, in denen vor allem große Greifvögel ohne Flügelschlag kreisen können.
Weiterlesen: Termikflyvning svaev som en andeskondor
Siehe auch: svæveflugt, træk
(DE Revier)
Das Gebiet, das ein Paar gegen Artgenossen verteidigt, vor allem während der Brutzeit.
Wortgeschichte: Aus lateinisch territorium, zu terra 'Erde' (DDO).
Siehe auch: ynglepar
(DE Terzel /ˈtɛʁt͡səl/)
Falknerbezeichnung für das Männchen, das bei vielen Greifvögeln etwa ein Drittel kleiner ist als das Weibchen. Das englische Wort tercel wird im Dänischen ebenfalls verwendet.
Wortgeschichte: Terzel geht auf lateinisch tertia/tertius 'ein Drittel' zurück (DFO).
Siehe auch: kønsdimorfi, falk
(DE Vertrauen)
Die Grundlage der Falknerei: Der Vogel kehrt zurück, weil er gelernt hat, dass der Falkner sicher ist und ihn belohnt.
Weiterlesen: Falkoner paa rovfuglenes praemisser
Siehe auch: at mande, indkald (at kalde fuglen ind)
(DE Vogelzug, Zug)
Die regelmäßige Wanderung der Vögel zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten. Viele Greifvögel ziehen über Land und nutzen Aufwinde.
Weiterlesen: Fuglenes magnetiske sans en naturlig gps
Siehe auch: termik / termisk opvind
(DE Alterskleid)
Ein Vogel im Alterskleid, im Gegensatz zum Jungvogel im Jugendkleid.
(DE Ausfliegen, flügge werden)
Wenn der Jungvogel das Nest verlässt und zu fliegen beginnt. Die Eltern füttern ihn oft noch eine Zeit lang weiter.
Siehe auch: unge
(DE Eule)
Nacht- oder dämmerungsaktive Jäger mit nach vorn gerichteten Augen, hervorragendem Gehör und lautlosem Flug. Eulen sind mit den Greifvögeln nicht eng verwandt, obwohl sie ihnen ähneln.
Weiterlesen: Ugler er ikke rovfugle, Ugleoererne kan du finde musen i moerket
Siehe auch: rovfugl
(DE Küken, Nestling)
Ein Vogel, der noch nicht flügge ist. Junge Greifvögel schlüpfen mit Dunen und werden von den Eltern gefüttert.

Weiterlesen: Fra aeg til falk
Siehe auch: dun, redeunge (eyass), kuld
(DE Jungvogel)
Ein Vogel, der fliegen kann, aber noch kein Alterskleid trägt. Bei vielen Adlern dauert das mehrere Jahre.

Siehe auch: fjerdragt
(DE Wanderfalke)
Ein weit verbreiteter Falke, bekannt für seine schnellen Sturzflüge. Er hat sich nach einem Rückgang im 20. Jahrhundert erholt.
Weiterlesen: Vandrefalk falco peregrinus, Vandrefalken jordens hurtigste levende vaesen
Quellen: PF
(DE wissenschaftlicher Name)
Ein zweiteiliger lateinischer Name (Gattung und Art), etwa Falco peregrinus. Er ist in allen Sprachen gleich.
Siehe auch: falk
Quellen: CORN
(DE Flügelspannweite)
Der Abstand von Flügelspitze zu Flügelspitze bei ausgebreiteten Flügeln.
Siehe auch: svingfjer
(DE Wachshaut)
Die nackte, oft gelbe Haut am Schnabelgrund, in der die Nasenlöcher liegen.
Siehe auch: næb
(DE Voliere)
Ein geräumiges, überdachtes Gehege, in dem sich der Vogel frei bewegen und Ruhe finden kann.
Wortgeschichte: Aus französisch volière, zu voler 'fliegen', lateinisch volare (DDO).
Siehe auch: mews (fældningsrum), lufteplads
Quellen: DDO
(DE Waage)
Das tägliche Wiegen auf einer genauen Waage ist das wichtigste Werkzeug des Falkners, um die Verfassung des Vogels zu verfolgen.
Siehe auch: flyvevægt
Quellen: MA
(DE Bussard)
Breitflügelige Greifvögel, die oft kreisen oder ansitzen, etwa der Mäusebussard. Der Wüstenbussard (Harris's Hawk) ist in der Falknerei beliebt.
Siehe auch: kortvinger og bredvinger
(DE Brutpaar)
Männchen und Weibchen, die gemeinsam brüten. Viele große Greifvögel bleiben ein Leben lang zusammen.
Siehe auch: territorium, kuld
(DE Ei)
Greifvögel legen nur wenige Eier auf einmal. Das Ei schützt und ernährt den Embryo, bis das Küken schlüpft.

Weiterlesen: Aeg livets lille mestervaerk, Fra aeg til falk
(DE Augen, Sehvermögen)
Greifvögel sehen sehr scharf und haben große, nach vorn gerichtete Augen, die ein gutes räumliches Sehen ermöglichen.
Weiterlesen: Rovfuglenes oejne naturens mest avancerede synsorganer, Rovfuglenes sanser
Siehe auch: ugle
Quellen: CORN
(DE Adler)
Große, kräftige Greifvögel mit breiten Flügeln, etwa Seeadler und Steinadler.
Weiterlesen: Havoern haliaeetus albicilla, Kongeoern
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Die Falknerei ist ein gemeinsames Kulturerbe vieler Länder. Hier finden Sie einige zentrale Wörter auf Arabisch, Chinesisch, Japanisch und Spanisch, mit der üblichen Umschrift (Pinyin, Hepburn, spanische Rechtschreibung) und IPA in kleiner Schrift. Wir zeigen nur Wörter, die wir in verlässlichen Quellen gefunden haben. Die arabischen Formen folgen dem Dialekt am Golf.
| Begriff | Arabisch | Chinesisch | Japanisch | Spanisch |
|---|---|---|---|---|
| Falke | صقر saqr (golf: sagr) /saqr/ allgemeines Wort, eigentlich Sakerfalke [ARS] | 猎鹰 lièyīng /lje˥˩ iŋ˥/ [ZH1] | 隼 hayabusa /hajabɯsa/ eigentlich Wanderfalke [SUWA] | halcón halcón /alˈkon/ [ES1] |
| Falkner | صقّار saqqār /saqˈqaːr/ [UAE] | 驯鹰人 xùnyīngrén /ɕyn˥˩ iŋ˥ ʐən˧˥/ [ZH2] | 鷹匠 takajō /takadʑoː/ [SUWA] | halconero / cetrero halconero, cetrero /alkoˈneɾo, θeˈtɾeɾo/ [ES1] |
| Falknerei | بيزرة bayzara /ˈbajzara/ [EFC] | 驯鹰习俗 xùnyīng xísú /ɕyn˥˩ iŋ˥ ɕi˧˥ su˧˥/ wörtlich 'der Brauch, Beizvögel auszubilden' (kirgisische Tradition) [ZH1] | 鷹狩 / 放鷹術 takagari, hōyōjutsu /takaɡaɾi/ [SUWA] | cetrería cetrería /θetɾeˈɾi.a/ [ES1] |
| Handschuh | منقلة mangalah (golf) /ˈmanɡala/ Armstulpe, am Golf statt eines Handschuhs verwendet [ARS] | 皮手套 pí shǒutào /pʰi˧˥ ʂoʊ̯˨˩˦ tʰaʊ̯˥˩/ Lederhandschuh [ZH2] | 弓掛 / 鞢 yugake, egake /jɯɡake/ [IAFJP] | guante / lúa guante, lúa /ˈɡwante, ˈlu.a/ [ES1] |
| Haube | برقع burqaʿ (golf: burgu) /ˈburqaʕ/ [UAE] | nicht belegt | 隼頭巾 hayabusa-zukin /hajabɯsa dzɯkʲiɴ/ Falkenhaube [SUWA] | capirote / caperuza capirote /kapiˈɾote/ [ES3] |
| Geschüh | سبوق sabbūq (golf: sbug) /sabˈbuːq/ [UAE] | nicht belegt | 足革 ashikawa /aɕikawa/ [IAFJP] | pihuelas pihuelas /piˈwelas/ [ES3] |
| Langfessel | مربط marbaṭ /ˈmarbatˤ/ [ARS] | nicht belegt | 大緒 ōo /oːo/ [IAFJP] | lonja lonja /ˈloŋxa/ [ES3] |
| Drahle | nicht belegt | nicht belegt | 旋子 motooshi /motooɕi/ [IAFJP] | tornillo / destorcedor tornillo /toɾˈniʎo/ [ES3] |
| Federspiel / Luder | تلواح tilwāḥ / milwāḥ /tilˈwaːħ/ [UAE] | 假兔子 jiǎ tùzi /tɕja˨˩˦ tʰu˥˩ tsɨ/ nur 'Hasenattrappe/Balg' [ZH2] | nicht belegt | señuelo señuelo /seˈɲwelo/ [ES2] |
| Block | وكر wakr /wakr/ Block [UAE] | nicht belegt | 架 hoko /hoko/ Sitzstange [IAFJP] | alcándara alcándara /alˈkandaɾa/ Sitzstange [ES3] |
| Habicht | باز bāz /baːz/ Habicht [ARS] | 鹰 yīng /iŋ˥/ allgemein 'Habicht/Adler' [ZH1] | nicht belegt | azor azor /aˈθoɾ/ Habicht [ES1] |
Nicht belegt (ausgelassen):


